Berichte von unseren Wanderungen

Diese Wanderungen haben im Jahr 2022 bereits stattgefunden

 

am 12.06.2022     "Wanderung Hohenwittlingensteig"      mit Marlies und Roland

 

am 16.05.2022     "Wanderung Bad Ditzenbach"               mit Ulrich Wolf

Bericht Wanderung Bad Ditzenbach         16.05.2022             

Die Wanderfreunde aus Kohlberg trafen sich pünktlich. Nachdem die Fahrgemeinschaften gebildet waren, fuhren wir nach Neuffen zum Treffpunkt der OG Neuffen. Hier konnten wir eine Person begrüßen.  Um die Autobahn zu meiden, ging die Fahrt über Weilheim, Gruibingen, Mühlhausen nach Bad Ditzenbach. Hier konnte man schon den Frühling, sprich Bärlauch, riechen.

Am Wanderparkplatz, vom Haus des Gastes, dem Startpunkt der Wanderung, trafen noch zwei Personen dazu. So starteten einundzwanzig gut gelaunte Wandersleute, bei herrlichstem Wanderwetter, Richtung Oberbergfels. Zuerst der Fils entlang und dann am Rathaus vorbei, wo schöne Skulpturen von Geißen und einer Geißen Hüterin zu sehen waren.

Vorbei an der Kirche und hoch zum Waldrand. Steil führte der Weg im Wald hinauf, bis wir auf eine Forst Straße kamen. Auf dieser ging es nun eben, wo man etwas verschnaufen konnte. Aber gleich ging es wieder auf einem Pfad, leicht steigend, bergauf. Das Wandertempo wurde aber so gehalten, dass ein Jeder mitkam. Von ein paar Stellen aus, konnte die neue Eisenbahnbrücke bei Wiesensteig gesehen werden. Nach knapp einer Stunde wurde der Eck- und Oberbergfelsen erreicht. Ein kühles Lüftchen brachte uns dann eine schöne Erfrischung, eine herrliche Aussicht in das Filstal, mit den Orten Gosbach, Bad Ditzenbach und Deggingen war gegeben.  Nachdem die wunderschöne Umgebung betrachtet wurde, und wir uns von der Anstrengung des Aufstieges erholt hatten, ging es weiter auf schmalem Wanderpfad. Immer ging es etwas leicht bergauf und wieder bergab, sodass es jetzt keine großen Anstrengungen gab. Am Parkplatz Schonter Höhe, wurde dann eine Rast gemacht. Mit dem Vesper und Getränk aus dem Rucksack wurde der Hunger und Durst gestillt.

Weiter führte uns der Weg, Richtung Tierstein immer auf schmalem Pfad, im Schatten des Waldes. Kurz vor dem Aussichtspunkt Tierstein wurde abgebogen Richtung Hiltenburg Hütte. Schöne Felsformationen, uriger Wald und leichter Abstieg erfreute die Wanderer. Am Wegesrand konnte man Waldmeister, das Breitblätterige Knabenkraut, Türkenbunt, Aronstab und Salomonsiegel sehen. Froh gelaunt wurde die Hiltenburghütte des Schwäb. Albverein erreicht.

Mit Kaffee und Kuchen, sowie mit kühlem Getränk, konnten wir uns stärken. Nach einer Stunde Pause wurde das nächste Ziel, die Hiltenburg, erklommen. Auch hier wurden wir mit einem grandiosen Ausblick belohnt. An diesem Sonntag waren auch mittelalterliche Leute, in ihren alten Gewändern, auf der Burg. Viele sahen, und hörten aufmerksam zu. Nachdem ein Gruppenbild gemacht wurde, ging es wieder auf schmalem, steilem Pfad zum Hiltenburg Sattel, und dann leicht abfallend zum Ausgangspunkt. 

Nach einer Wanderzeit von 3 Std. mit insgesamt 720 Höhenmeter kamen Alle glücklich, und ein wenig müde, an. Das wunderschöne, nicht zu heiße, Wetter entschädigte alle Anstrengungen. Mit einem gemütlichen, lustigen, gemeinsamen Abschluss endete dieser schöne Wandertag. (Ulrich Wolf)

 

am 24.04.2022     "Rund um Blaubeuren"                    mit Ilse Schweizer und Anton Villing

                            Wanderung ist wegen "Schlechtwetter" ausgefallen,

                            wird am 26.06.2022 nachgeholt

 

am 22.04.2022     "Blütenwanderung"                         mit Peter Friedrichsohn

am 10.04.2022    "Murrhardter Wald"                          mit Waltraut und Joachim Wolf

 

Auf "Feen Spuren" (Bericht Wanderung Murrhardter Wald)

Am Palmsonntag starteten 17 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde zu einer geheimnisvollen und zauberhaften Wanderung im Naturpark Schwäbisch-Fränkischem Wald, zu der unsere Ortsgruppe Kohlberg-Kappishäusern im Schwäbischen Albverein eingeladen hatte.

Früh am Morgen waren die Straßen noch frei und so war „Murrahart“ wie Murrhardt in merowingischer Zeit genannt wurde, bald erreicht. Nach der Begrüßung der Wanderschar und einer kurzen Erläuterung der Stadtgeschichte ging es vorbei an alten Fachwerkhäusern, dem idyllisch gelegenen Feuersee und dem Friedhof hoch zu den „Wellingtonien“. Wem nun der Begriff „Wellingtonien“ nichts sagt, der verwendet die Übersetzung Mammutbaum. Bäume, welche übrigens über 3.000 Jahre alt werden können. Von hier oben, hatten die Wanderer einen schönen Ausblick ins Murrtal.

Auf Waldwegen und auf nicht einfach zu gehenden Pfaden, ging es nun hinab in die Hörschbachschlucht, wobei hier Vorsicht geboten war und die Wanderstöcke recht hilfreich waren. Bald schon hörte man von Ferne ein Rauschen, das immer kräftiger wurde. Der imposante Vordere Wasserfall war erreicht. Einige Wanderfreunde ließen es sich nicht nehmen und stiegen bis ins Bachbett hinunter um diese Naturschönheit hautnah zu genießen.

Anschließend führte der Wanderweg über viel Wurzelwerk wieder nach oben auf einen Forstweg, da der bisherige Schluchtweg wegen Fels- und Baumsturzgefahr gesperrt worden war. Nach einem Kilometer erreichte man den Hinteren Wasserfall, der tosend in die Tiefe stürzte. Wenig später war das Tosen verstummt und nur noch wenig Wasser war im Bachbett zu sehen. Die Erklärung hierfür: Das Wasser wird hier kontinuierlich gestaut. Wenn entsprechend viel Wasser gestaut ist, öffnet sich eine Schleuse und das Tosen beginnt von Neuem. Hier am Hinteren Wasserfall war jetzt die wohlverdiente Pause angesagt und die Wanderer ließen sich das Vesper schmecken.

Auf schmalen Pfaden, über kleine Bachläufe und Brücken ging es dann stetig aufwärts zum Grenzsteinweg am Hoblersberg. Dort war man weit weg von Lärm und Hektik und die Seele kam richtig zur Ruhe. Manch einer fühlte sich wie bei den Sieben Zwergen oder dem Rübezahl.

Was machen dann plötzlich die gelben Kegel hier auf dem Weg. Hat die Jemand zum Spaß aufgestellt? Aber nein – eine Gruppe Mountainbiker war hier auf einem breiten Waldweg gerade beim Üben: sportlich und beim Bremsentest.

Nachdem das Beste meist am Schluss kommt, ging es nun die Franzenklinge hinab. Wassergeister oder Wasserfratzen, je nachdem wie man sie nennen will, waren die Namensgeber für diese Klinge und waren förmlich überall zu spüren. Der Weg wurde wieder schmal und steil und Vorsicht war angebracht. Zurück in Murrhardt war noch genügend Zeit, die Kirche, den Marktplatz und das schöne Stadtzentrum zu besuchen um daran anschließend bei einer gemütlichen Einkehr den Tag ausklingen zu lassen. (Joachim Wolf) 

am 20.03.2022    "Rund um Grötzingen"                     mit Marlies und Roland Waimer